Aktuelle Artikel
Neujahrsandacht der CDU in der Erlöserkirche
12.2.2025

Von Monika Salzmann
LÜDENSCHEID + Liebgewonnene Tradition hielt der Stadtverband der CDU am Freitag mit seiner Neujahrsandacht in der Erlöserkirche in Ehren. Zahlreiche Lüdenscheider folgten der Einladung des Stadtverbands zum Innenhalten am Beginn eines neuen politischen Jahres und Austausch über Parteigrenzen hinweg. Mit dabei: MdB Florian Müller, der sich mit einem Grußwort in die Veranstaltung einbrachte und auf die Unsicherheit im Land zu sprechen kam, und Melita Alzorba, die als Bürgermeisterkandidatin der CDU bei der Kommunalwahl im Herbst antritt.
„Wir haben gern die Türen geöffnet für die Traditionsveranstaltung des Stadtverbandes“, erklärte Pfarrer Jürgen Jerosch von der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde, der den Besuchern die Jahreslosung „Prüfet alles und behaltet das Gute“ aus dem 1. Thessalonicher-Brief auslegte. „Sie nehmen sich die Zeit innezuhalten in einem politisch bedeutsamen Jahr“, lobte er. Als sehr passend für die heutige Zeit befand er die Jahreslosung. „In einer polarisierten Welt weiß jede Gruppe, wo es langgeht. Es steht nicht gut um das Prüfen“, führte er aus. Um zusammenzukommen, sei es jedoch notwendig, auch den anderen zuzuhören. Das Gute müsse nicht neu erfunden werden, es sei schon da. Es in den Blick zu nehmen, sei der Prüfauftrag.
Sehr zufrieden zeigte sich MdL Ralf Schwarzkopf, Vorsitzender des Stadtverbandes, mit der großen Zahl der Besucher – darunter Vertreter der Aleviten, des Altstadtvereins, der Brügger Schützen, aus Reihen der Politik und interessierter Bürger. Der Austausch sei wichtig.
Auch der parteilosen Personalrätin Melita Alzorba, die derzeit „jedes Zeitfenster nutzt, um sich bekannt zu machen“, bot die Veranstaltung Gelegenheit, mit zahlreichen Lüdenscheidern ins Gespräch zu kommen. „Alles ist sehr spannend“, betonte sie. „Die Leute begegnen mir alle sehr offen, freundlich und zugewandt.“ Ihr sei sehr viel Unterstützung zugekommen. Von großer Verbundenheit mit der Stadt und ihren Menschen war die Rede. Im hinteren Teil der Kirche richtete die Versöhnungskirchengemeinde den sich an die Andacht anschließendem Empfang aus. Zum Gelingen trug der Förderverein „miteinander“ mit Speisen und Getränken – gegen eine kleine Spende erhältlich – bei. Die Kollekte war für die Sanierung des Turms bestimmt. Öffentliche Mittel seien zugesagt, erklärte Pfarrer Jerosch. Bescheinigungen lägen jedoch noch nicht vor, daher habe die Sanierung noch nicht begonnen.